Beiträge von Ira

    Über die neue Masche, Namen von Straßen, Schulen, Denkmälern, Bildungseinrichtungen oder anderen Gebäuden zu ändern, weil deren Träger nach Ansicht etlicher besonders moralischer "Gutmenschen" nicht zum Vorbild für andere taugen, haben wir ja schon öfter diskutiert.

    Zu genau diesem Thema erscheint im Feuilleton der heutigen SZ ein hervorragender Artikel von Hilmar Klute. Klare Empfehlung für alle Leser, besonders aber für diejenigen, die nicht genug bekommen von Namensänderungen.


    Mehr Steinmeier wagen

    Wieso dürfen Straßen nur nach Helden heißen? Wieso nicht gerade nach jenen moralischen Mischwesen, die den meisten von uns so ähnlich sind?


    https://www.sueddeutsche.de/ku…sa-1.6557756?reduced=true




    Ach so, das Photo! Zum einen hatte ich vorher einen anderen Film, zum anderen war da kein Photo. Aber jetzt habe ich es gesehen. Ja, das könnte sein.

    Ich habe mich schon gewundert, warum Melzer so gelacht hat. ;) Denn der in dem anderen Film war Horst Tappert.

    Lieber Hagen,


    das Buch habe ich vor über 40 Jahren gelesen, an Einzelheiten kann ich mich nicht mehr erinnern.

    Aber richtig, ich denke, daß schon allein der Titel sagt, daß er ohne Bühne nicht leben kann.


    (BTW: Lieber Sadko, warum erscheint das Bild des Amazon-Buches nicht mehr?)

    Er kann nicht anders. Sein Motto ist: "When I rest I rust".

    Ich fürchte ja, er wird mal auf der Bühne zusammenbrechen.


    Schon 1983 schrieb er ja dieses Buch:


    "Die Bühne mein Leben"

    die Münchner habe ich leider nicht gesehen,

    Nächstes Jahr wieder:


    https://www.staatsoper.de/stuecke/rusalka


    Eine Mißbrauchgeschichte (Amstetten):


    https://www.youtube.com/watch?v=lo6pBtV4y9Y


    https://www.br-klassik.de/aktu…taatsoper-kritik-100.html


    Ich entnehme Ihrer Aussage, dass Sie Groissböck nicht sonderlich mögen. Mich würde der Grund interessieren. Ich fand ihn großartig.


    Vielleicht das?


    Zitat von BR

    Wie bei der Premiere vor dreizehn Jahren verkörperte der athletische Günther Groissböck den kriminellen Proleten im Horrorkeller – den baritonalen Schmelz und die Bassestiefe der Wassermann-Partie bewältigt er indes nicht mehr so mühelos und taufrisch wie damals.

    Nix für ungut, lieber Reinhard, es war nur so, daß mir der Witz spontan einfiel. Ja, klar ist er alt, aber sehr schön ;)

    Diese Inszenierung ist völlig daneben, kein Stein bleibt auf dem anderen.

    Möglicherweise wäre ich wegen der Sänger evtl. nochmal reingegangen, aber bestimmt kein 3. Mal. Dazu sind mir Inszenierungen - gerade bei Wagner! - viel zu wichtig. Ja, Hörerplatz ist ein Ausweg, dann kann man wenigstens die Musik genießen, und wird nicht ständig auf ärgerliche Weise abgelenkt.

    Oder eine konzertante Aufführung.


    Viele Grüße!

    Regie von Serebrennikov immer noch furchtbar, wird auch beim 3.Mal sehen nicht besser.

    Das erinnert mich an folgenden Witz:


    "Ein Schweizer und ein Österreicher sitzen im Kino nebeneinander.
    Kurz vor der Pause erscheint ein Kaktus auf der Leinwand und weit
    hinten sieht man einen Cowboy sich nähern. Dann geht das Licht an.
    Der Schweizer sagt zum Österreicher: "Was wettest Du, der Cowboy
    reitet in den Kaktus?" Der Österreicher antwortet: "Das glaube ich nicht.
    So dumm ist dieser Cowboy nicht." Die beiden verabreden, dass sie nach der
    Vorstellung eine Flasche Wein trinken gehen und dass der Verlierer der
    Wette bezahlt. Nach der Pause zeigt sich, dass der Schweizer die
    Wette gewinnt. So geniessen die beiden nach der Vorstellung eine Flasche
    Wein in einem nahegelegenen Restaurant. Kurz bevor es ans Bezahlen geht,
    gesteht der Schweizer: "Ich muss Dir gestehen, dass die Wette nicht fair war.
    Ich habe den Film bereits zum zweiten Mal gesehen." Darauf antwortet der Österreicher:
    "Ja, und ich zum fünften Mal. Aber ich hätte nie gedacht, dass dieser Dummkopf

    noch einmal in den Kaktus reitet."

    Simon Bailey gab einen zufriedend stellenden Wanderer, wenn er auch zuweilen Probleme hatte, sich gegen das laute Orchester durchzusetzen.

    Simon Bailey hatten wir in Erl als Wotan/Wanderer. Da war er ausgezeichnet, hatte da allerdings natürlich das Problem nicht mit dem Orchester.

    Liebe Mitglieder und Freunde,


    1) Serge Dorny wird ab 01.04.2025 Intendant des Landestheaters Niederbayern (Straubing/Passau/Landshut)

    In den letzten Wochen wurde über die Zukunft von Staatsopernintendant Serge Dorny heftig spekuliert. Schließlich wurde bisher sein Vertrag von EX-Eiskunstläufer Markus Blume, der derzeit in der Rolle des Staatsministers brilliert, noch nicht verlängert. Dann gab vor einigen Wochen Dorny bekannt, dass er sich um die Position des Festspielleiters in Salzburg beworben habe.

    Eine klassische Nebelkerze wie sich nun herausstellt. Bereits Mitte (!) der Saison 25/26 zieht es Serge Dorny nun also in die entgegen gesetzte Richtung nach Straubing, von wo aus er die Geschicke gleich dreier schwergewichtiger Operninstitutionen (Passau, Straubing, Landshut) leiten will.

    "Die Leitung eines einzigen Hauses hätte ihn einfach unterfordert". Außerdem seien seine Kenntnisse der deutschen Hochsprache mittlerweile so gefestigt, dass ihn ein Wechsel auch im Hinblick auf den komplexen Sound des niederbayerischen Dialekts reizen würde.

    Erste Hinweise auf den Spielplan in der ersten Saison an seinen neuen Häusern wurden ebenfalls bekannt:

    Eine Rarität, die sich so gut wie nie auf den Spielplänen finden lässt, steht bereits fest: "Tosca", komponiert von einem italienischen Wagner-Afficionado.

    Darüber hinaus sollen vor allem Werke des Komponisten Paul Lincke eine dominierende Rolle spielen. Ein Auftragswerk wurde darüber hinaus in Auftrag gegeben: die 10-stündige Mammutoper "Markus in China".

    Die Tendenz, mehrere Häuser parallel zu leiten, scheint sich nun auch für die BSO abzuzeichnen.

    Jonas Kaufmann jedenfalls, designierter Intendant der Festspiele in Erl soll nämlich bereits seinen Tirolerhut euphorisch in die Isar geworfen haben mit den Worten "nur meine Waffel taucht".

    Wir harren sein... ob auch Vladimir Jurowski sich verändern möchte und sich die Gerüchte um Teodor Currentzis als Nachfolger verdichten?

    Darüber berichten wir voraussichtlich erst am 01.04.2025 wieder.


    mit freundlichem Gruß
    Karl Russwurm, Vorsitzender
    Richard Wagner Verband - Die Opernfreunde München e.V.
    www.rwv-muenchen.de
    mobil erreichbar unter: 01522 88 999 32