Beiträge von Sadko

    Auch von der Csardasfürstin und My fair lady gibt es intakte Inszenierungen.

    Liebe Christine! Ein Kommentar und eine Richtigstellung: Die „Czárdásfürstin“ war tatsächlich in einer Produktion am Haus, allerdings in einer, die 2018 die (bis 2016 oder 2017 gespielte) klassische Kult-Produktion Robert Herzls von 1982 gekillt hat: In diese 2018-Produktion von Peter Lund wurde Jazz-Musik, die stilistisch gar nicht passt, eingefügt (wer es nicht glaubt, siehe dieses Video), die Sänger sangen mit Mikrophonen, und sie war bar jedes Charmes, den die Herzl-Produktion versprühte. Insofern: Für mich kein Verlust (da liegt der Fehler bei Robert Meyer, der die erst 2011 neu einstudierte Herzl-Produktion nicht entsorgen hätte sollen). – „My Fair Lady“ ist keine Neuinszenierung, sondern bloß eine Neueinstudierung, also in der bisherigen Inszenierung von Robert Herzl.


    Jedenfalls: Einen so öden und einfallslosen Spielplan gab es nicht einmal unter Robert Meyer, und das will was heißen! Da hörte man immerhin großartige Werke wie „Rusalka“, „König Kandaules“, „Wunder der Heliane“, „Tod in Venedig“, „Salome“ …


    Lotte de Beer schert sich keinen Deut darum, dass es im Repertoire absolut taugliche und sehr gelungene Inszenierungen von „Carmen“ und der „Hochzeit des Figaro“ gibt, die sie damit einstampft. Das ist reiner Egoismus und klare Profilierungssucht auf Kosten der Qualität des Hauses. Darüber hinaus lässt sie das Potential ihrer Ensemblemitglieder brach liegen (das meinte ich mit „so gut wie kein Repertoire“), die Ensemblemitglieder bekommen unter ihrer Ägide kein Repertoire zusammen und täten im eigenen Interesse gut daran, das Haus wieder zu verlassen.


    Ich habe die Ablöse Robert Meyers begrüßt, aber in dem Fall stimmt leider: Es kommt nichts Besseres nach X/

    Wiener Volksoper 2024/25 ist bereits online (Link).


    Das Programm ist ja wohl ein Witz: Zwei (sehr) gute Repertoireproduktionen ("Carmen", "Hochzeit des Figaro" von Marelli) durch neue von der Direktorin ersetzt, überhaupt keine Highlights (abgesehen von einer Uraufführung von Ella Milch-Sheriff, deren Oper "Baruchs Schweigen" mir gefällt) und vor allem so gut wie kein Repertoire. Skandalös.

    das Programm des Theater an der Wien

    Vielen Dank für den Hinweis auf das Theater an der Wien!

    Ich freue mich über folgendes:

    1) Dass das Haus wieder aufsperrt und nicht mehr in der akustisch höchst ungünstigen Ausweichspielstätte (Halle E des Museumsquartiers) spielt:

    2) Dass es wieder Stehplätze gibt (deren Existenz stand ja nach der Renovierung des Hauses in Frage), somit kann ich wieder um 7 Euro (vor der Renovierung: 5 Euro) statt um 49 Euro ins Theater an der Wien gehen.

    3) Dass Einems "Prozess" (wohl nicht gut, aber eine absolute Rarität) und Prokofjevs "Verlobung im Kloster" gespielt wird (den Prokofjev gab es 2019 in Berlin, wofür ich sogar schon eine Karte hatte, die ich aber aus Zeitgründen verschenken musste, und jetzt freu ich mich, dass das Stück in Wien kommt)


    Ansonsten: naja...

    José Cura äußert sich auf seiner Instagram-Seite wie folgt über die Wiener Staatsoper:

    From left to right, my first aplause in Vienna’s Staatsoper in 1994. Then in 2004, and last in 2014, Fanciulla del West. It would have been my dream to commemorate my 30th anniversary on stage in this 2024, but even if I wrote several times, the new direction seems not to get neither my mailing nor the one of my managers. So, to my Viennese audience, know that I don’t forget you and that being part of our beloved opera house for so many years, remains among my dearest memories. ❤Kammersänger José Cura

    Danke für die aussagekräftigen und gleichzeitig wertschätzenden und persönlichen Worte! Ich persönlich habe Boder in der Tat als Dirigenten von Werken des 20, und 21, Jahrhunderts wahrgenommen, was vielleicht daran lag, dass es nicht allzu viele Dirigenten gibt, die sich auch diesem Repertoire mit großer Hingabe widmen. Boder war ein solcher. Auch ich werde ihn sehr vermissen.

    Ja, Operone hat sich schon sehr treffend geäußert; danke und übrigens herzlich willkommen im Forum!


    Ich habe Michael Boder mit Werken des 20. und 21. Jahrhunderts kennengelernt (also mit dem Repertoire, das mir persönlich am meisten liegt). Wenn er dirigierte, war die Qualität zwar nicht immer, aber im Regelfall deutlich höher als normalerweise, und besonders signifikant ist mir das bei der „Elektra“ aufgefallen, die unter Boder nochmals viel mitreißender klang als unter Kollegen. Oder als er die zweite Serie von Einems „Dantons Tod“ übernahm, gefiel mir die Musik gleich viel besser als unter der Premierendirigentin. Offenbar war Boder ein Dirigent, der kein Aufhebens um seine Person machte und der keinen Starkult pflegte, sondern dem es allein um die Musik ging. Für mich einer der allerbesten, wenn nicht sogar der (zeit seines Lebens in Wien tätige) beste.


    Auch mein Freundes- und Bekanntenkreis ist über das plötzliche (Boder befand sich aktuell in Wien und probte für eine Schönberg-Produktion des Theaters an der Wien, deren Premiere Ende April ist) und frühe Ableben geschockt; gestern erhielt ich etwa die Nachricht „Ja, das ist wirklich unfassbar. Die Nachricht hat mich so getroffen, dass mir momentan die Worte fehlen.“


    Übrigens wollte ich im vergangenen Jahr nach Budapest zu der von ihm dirigierten „Frau ohne Schatten“ fahren, hatte sogar schon einen zeitlich günstigen Termin anvisiert, bin aber trotzdem nicht hingefahren, weil ich zu faul war und mir gedacht habe, ich würde Boders „Frau ohne Schatten“ irgendwann sicherlich noch hören können. So kann man sich täuschen.

    Überraschend ist am 7.April der Dirigent Michael Boder im 66.Lebensjahr in Wien verstorben.

    Ja, ich habe es auch gerade erfahren und bin geschockt. In den Zeitungen steht es schon, etwa hier: Link.

    Boder wurde am 9. November 1958 in Darmstadt geboren und starb gestern, am 7. April.


    Er war mein Lieblingsdirigent, besonders eindrucksvoll seine „Elektra“.

    Lieber Bernardin, danke für die "Rusalka"-Eindrücke!


    Ein kluger Regisseur ahnt das voraus und fängt es ab.

    Genau! Es würde aber wohl auch reichen, den Vorhang etwas später zu schließen (ich nehme an, dass der Abendspielleiter dafür zuständig ist).


    Ich versteh die „Rusalka“ im Zusammenhang mit den drei symphonischen Dichtungen Dvořáks nach Märchen aus Erbens „Blumenstrauß“, und das sind wirklich brutale Märchen („Wassermann“, „Das goldene Spinnrad“, „Die Mittagshexe“). Diese Kompositionen erinnern sehr an die „Rusalka“.

    Das finde ich auch, besonders natürluch der "Wassermann". Auch die "Waldtaube" (ein ganz und gar harmloser Titel für eine ganz und gar nicht harmlose Komposition) gehört hierher.


    Daher sind mir „romantische“ Inszenierungen, wie die bei der Staatsopern-Erstaufführung von Schenk, viel zu harmlos.

    Das kann ich gut nachvollziehen. Kennen Sie die Volksopern-Inszenierung? (Premiere im Okt. 2010, wurde im Frühjahr 2018 wiederaufgenommen). Mir gefällt sie sehr gut, sie ist kindgerecht, was ich hier aber keinesfalls abfällig meine, denn sie ist auch sehr poetisch und stimmig. Ich hoffe auf eine Wiederaufnahme der Produktion.


    Dass er die polkaartigen Melodien langsam nahm, mochte ich sehr, da dadurch die genialen Variationen gut aushörbar waren.

    Das habe ich auch wahrgenommen, aber weil die polkaartigen Passagen nicht zu meinen Lieblingsstellen dieser Oper gehören, freue ich mich in der Regel, wenn sie schnell genommen werden ^^

    Parsifal in den Videos war ein blonder Jüngling. Bei den ersten beiden Abenden habe ich nicht so auf die Videos geachtet, weil ich sie von meinen Plätzen fast nicht sehen konnte.

    Lieber Reinhard, danke für die Erläuterung!

    Ich entnehme Ihrer Aussage, dass Sie Groissböck nicht sonderlich mögen. Mich würde der Grund interessieren. Ich fand ihn großartig.

    Ja, ich glaube, dass Groissböck in einem kleinen Saal ein guter Liedsänger sein kann, denn bei dem, was ich von ihm an großen Partien in der Staatsoper gehört habe, hat mir fast immer Durchschlagskraft gefehlt; aus meiner Sicht ist die Stimme in der Höhe dünn und glanzlos (verliert die Obertöne) und in der Tiefe nicht vorhanden; sie klingt heiser und mit Gewalt auf laut getrimmt. Das ist allerdings nur mein Eindruck, der niemandem die Aufführung verderben soll; und ich freue mich, dass Ihnen die Aufführung zumindest akustisch gefallen hat!

    Am Sonntag gab es in Frankfurt offenbar eine ziemlich krasse Geschichte. Es gab Zemlinskys „Traumgörge“, und der Titelheld wurde krank. Daraufhin übernahm der Regieassistent das Spiel, und von der Seite sang - nicht etwa ein eilends herbeigeholter Tenor, sondern einer der Dirigenten, und zwar vom Blatt!

    Ein solches Erlebnis hatte ich am 25. Februar 2019 an der Wiener Volksoper:

    Der Sänger des Robbins (Alexander Pinderak) konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht singen, weswegen der Dirigent Joseph R. Olefirowicz während (!) des Dirigierens auch die Partie des Robbins übernahm. Olefirowicz ist mir als Dirigent lieber als als Sänger, aber natürlich bin ich sehr froh über seine Bereitschaft, die Rolle zu übernehmen.

    Allerdings ist der Robbins in "Porgy and Bess" natürlich eine kleinere Rolle als die Titelrolle in dieser Zemlinsky-Rarität! (die ich mir übrigens gerne anhören würde; leider terminlich ungünstig).

    Regie von Serebrennikov

    Was ich mich ja frage: Werden die aufwendigen Videos für jede Serie, in der ein anderer Parsifal als in der Premiere singt, nachgedreht?


    (Zur aktuellen Serie kann ich nichts sagen, weil ich sie wegen Groissböck auslasse; dabei würde mich Garanča als Kundry sehr interessieren!)

    Vinke hatte ich zuletzt vor 9 Jahren in Bayreuth als Siegfried gehört, und damals hatte er mir ganz gut gefallen. Da das aber nun schon geraume Zeit her war, war ich etwas skeptisch, aber die Stimme klang immer noch frisch, und zeigte bis zum Ende der Vorstellung eigentlich keine Ermüdungserscheinungen. Auch die leiseren Stellen im zweiten und dritten Akt gelangen im durchaus überzeugend.

    Schön. dass Stefan Vinke kurzfristig eingesprungen und dass er noch gut bei Stimme ist! Ich hörte ihn in Wien 2016 (ebenfalls einspringend) in Wien als Lohengrin (und dan 2017 in Wien als "Götterdämmerungs"-Siegfried) und fand ihn sehr gut.

    Aber natürlich verstehe ich auch die Enttäuschung, wenn man eigens eines bestimmten Sängers wegen angereist ist und der dann absagen muss.

    Ich habe Thomas Guggeis mehrmals in der Oper gehört (im Mai 2019 mit "Oberon" im Theater an der Wien, im Februar 2022 mit der "Toten Stadt" an der Wiener Staatsoper und im Nov. 2022 mit der "Ariadne" ebendort) und hatte in der Regel einen soliden Eindruck, aber keinen ausgefeilten. Mehr kann ich jetzt leider aus der Erinnerung heraus nicht mehr sagen. Er ist ja noch sehr jung (1993 geboren), da kann man sich noch entwickeln!

    Den genannten Sebastian Weigle finde ich übrigens ausgezeichnet, allerdings habe ich auch ihn nicht besonders oft gehört (mit Wagner gar nicht).

    Weiß man etwas von Wien?

    Der Termin der Spielplanveröffentlichung der Wiener Staatsoper ist vermutlich schon bekannt, aber ich weiß ihn nicht. Allerdings habe ich auch nicht besonders danach gesucht (in der Annahme, ich würde früher oder später ohnehin irgendwo über den Termin stolpern).

    Sadko, wie ich Sie hier kennengelernt habe, sind es wohl 1 und 4. Was sich übrigens mit meiner Auswahl decken würde, wobei die "Ausflüge des Herrn Brouček" fast ein Muss sind, weil die Aufführung vor sechs Jahren in Brünn (ein Gastspiel aus Prag) mich eher ratlos zurückgelassen hat.

    Ja genau, die Einschätzung ist richtig ^^ Auf den "Brouček" freue ich mich besonders, weil er die einzige Janáček-Oper ist, die mir noch fehlt (auch die Raritäten habe ich 2018 beim Brünner Janáček-Festival gesehen, aber der "Brouček" ist sich nicht ausgegangen); ich stelle mich aber schon darauf ein, dass man sich in diese Oper erst hineinarbeiten muss:Vor knapp 20 Jahren (Premiere im Februar 2006) gab es das Stück an der Wiener Volksoper, und ein Freund erzählte mir, dass ihn die ersten beiden gesehenen Aufführungen auch eher ratlos zurückgelassen hätten; erst bei der dritten habe es "klick" gemacht. Vermutlich muss man das Stück einfach öfter sehen (auch ich fand das "Füchslein" anfangs lamgweilig und habe es nicht

    So., 31. März 2024: WIEN (Staatsoper): Antonín Dvořák, Rusalka

    Eine (mit Ausnahme des Küchenjungen) komplett neu besetzte „Rusalka“ gibt es derzeit in Wien. Aufgrund von Terminüberschneidungen kann ich nur die erste von drei Aufführungen besuchen, und mein Gesamteindruck derselben ist sehr verbesserungswürdig:


    Am besten gefallen hat mir die am Haus debütierende Interpretin der Titelrolle: Corinne Winters nennt einen schönen und technisch gut geführten (also auch zu tragfähigem Piano fähigen) Sopran ihr eigen und machte alles richtig, bis darauf dass sie fast jeden lauten Ton gleich wieder abphrasierte (man kann das für ein Stilmittel halten, aber mit der Zeit nervt es) und dass ihre Artikulation sehr schlecht war; insofern ist für mich trotz einer guten Leistung der „Funke“ nicht übergesprungen. Ebenfalls gut gefallen hat mir Okka von der Damerau als Ježibaba, wenngleich ihre Stimme in der Höhe das Mezzo-Timbre verliert und sich so anhört, als wäre sie auf Sopran getrimmt (kein Wunder, diese Mezzosopranistin singt nicht nur Erda, sondern auch Brünnhilde). Enttäuscht war ich von Eliška Weissová, die mir in der vorherigen Saison als Küsterin ausgezeichnet gefallen hatte: Heute hatte ich den Eindruck, als würde sie sich als fremde Fürstin gemeinsam mit dem Wassermann ein Schrei-Duell liefern wollen, darüber hinaus schien sie einen Registerbruch zu besitzen. Die fremde Fürstin ist zwar eine Schreckschraube, aber sie muss auch verführerisch klingen, was heute überhaupt nicht der Fall war (und wenn sogar ICH finde, dass zu laut gesungen wird, dann ist es wirklich zu laut).


    Nun zu den Schwachpunkten der Aufführung: Adam Palka war die Rolle des Wassermanns anvertraut, und er kam mit der Rollengestaltung nicht zurande: Man kann diese Figur väterlich-besorgt anlegen oder dämonisch-brutal oder etwas zwischen diesen beiden Polen, aber Palka gestaltete nichts: Wenn er konnte, gab er viel Lautstärke, aber wenn man als Wassermann nur mit Lautstärke aufwarten kann, verschenkt man viel Potential dieser Partie. Darüber hinaus sang er ziemlich undeutlich, und angesichts seiner hellen und hohen Stimme bin ich mir nicht sicher, ob er tatsächlich ein Bass ist. Pavel Černoch setzte das Finale des ersten Aktes in den Sand, konnte sich im zweiten und dritten Akt aber steigern. Dennoch ist seine Stimme viel zu leise und verliert in der Höhe an Qualität (dann klingt sie glanzlos und angestrengt), was genau für die Rolle des Prinzen so gar nicht passt. Unzufrieden war ich auch mit dem Dirigat von Tomáš Hanus, denn er verlegte sich darauf, die Kontraste überstark zu betonen: Freilich kann man nicht bestreiten, dass diese Oper wunderschöne Passagen enthält, aber wenn man diese dann wie einen Kaugummi dehnt (und außerdem auch die eher uninteressanten Volkstänze recht langsam dirigiert), nimmt man ihnen die Wirkung. Dabei lernt man doch schon ein Anfänger im Musikunterricht, dass „leise“ nicht unbedingt „langsam“ (und „laut“ nicht unbedingt „schnell“) bedeutet! Das gut disponierte Staatsopernorchester folgte dem Dirigenten sehr willig (von manchen Kieksern der Holz- und vor allem der Blechbläser abgesehen).


    Unter den kleinen Rollen hinterließ Stefan Astakhov (Heger) den besten Eindruck, ebenfalls gut waren die drei Elfen (Anna Voshege, Juliette Mars, Daria Sushkova), solide Margaret Plummer (Küchenjunge), und schlecht Nikita Ivasechko in der kleinen, aber gehaltvollen Rolle des Jägers. Die Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf (Bühne von Rolf Glittenberg, Kostüme von Marianne Glittenberg) finde ich (wie fast alle anderen Inszenierungen dieses Trios) misslungen, aber mit der Zeit (und ich kenne sie ja doch schon seit zehn Jahren) wird sie erträglicher. Das Publikum war sehr unruhig (wie unmusikalisch und unsensibel muss man sein, um in den himmlisch schönen Schluss dieser Oper hineinzuklatschen?).

    Wiener Staatsoper:

    Angela Brower singt statt Christina Bock die Rolle des Octavian in der heutigen Vorstellung von Der Rosenkavalier.